Im Gegensatz zu Unternehmen haben Gruppen am Rande der Gesellschaft keine große Lobby, die es ihnen ermöglicht, mit viel Investment große Reichweite und Aufmerksamkeit für ihre lebensbedrohlichen Anliegen zu finanzieren.

Jetzt nutzen wir unsere erprobten Mechanismen und Hebel der Medienmanipulation um ein Thema aufzuzeigen und wieder zur Diskussion zu bringen, welches uns besonders am Herzen liegt:

Obdachlose Menschen und das grassierende Wohnungsproblem in deutschen Städten sollten noch mehr ins Tageslicht und so auf die Titelseiten gerückt werden.

Video mit aktuellen Zeitungsartikeln und dem Auschnitt aus dem Deutschlandfunk KULTUR Heute vom 07.04.2013

Dieses Vorhaben ist uns geglückt mit einer geschickt platzierten Story, die das eigentliche Thema in satirischer Art und Weise aufgreift.

Wir gaben bekannt, dass wir fortan Obdachlosen einen Tagesaufenthalt bieten. Bei medizinischer Pflege, frischen Obst und Essen, wird die Zeit genutzt um an Computern an der Erstellung von Facebook und Twitter Kommentaren zu arbeiten. Die Aussage krönten wir noch mit der Erwirtschaftung von Gold in Onlinegames wie World of Warcraft und der Betreuung von Shit- und Candystorms im Internet.

Wir bedanken uns bei allen Medienverlagen und Onlineredaktionen das Sie dem Thema Obdachlosigkeit für kurze Zeit einen Platz in der Berichterstattung eingeräumt haben.

Howto: Trojanisches Marketing / Ablauf der Medienmanipulation

Am 07.11.2012 stellten wir auf www.caveman-werbeagentur.de/shitstormagentur die bekannte „Shitstormagentur“ Seite ins Netz. Zusätzlich reservierten wir die Domain www.shitstormagentur.de

Wir indexierten diese bei Google und waren kurze Zeit später im Google Index unter dem Begriff „Shitstormagentur“ auf Seite 1.

Parallel schalteten wir auch zu dem Suchbegriff „Shitstormagentur“ Google Adwords Anzeigen.

So lagen wir perfekt in der Google Suche um vom einem Redakteur entdeckt zu werden. Nun legten wir uns auf die Lauer.

Schon im Dezember nachdem wir diese Aktion auf unserer Facebook Fanseite promotet hatten, und die Google Adwords Anzeigen wirkten sprangen 10-20 Personen bei Twitter und Facebook an – und berichteten über unsere Aktion.

Doch das Interesse war gering, keine Zeitung oder Onlinedienst sprang auf die Tweets und Facebook Berichte an, OBWOHL bei Twitter Tweets wie „Aktiver Image-Abbau durch die eigene Klientel: was sagen @bvdw und @wuv zum Thema: Shitstorm kaufen?! http://www.caveman-werbeagentur.de/shitstormagentur …“ herumgeisterten. W&V hatte also schon am 21. Dezember 2012 die Möglichkeit zu berichten. Doch dieser Sturm verebbte schnell wieder. Nun mussten wir noch ein wenig länger warten.

Als dann am 31.03.2013, ohne dass wir es vorher wussten die ZEIT auf der ersten Seite im Feuilleton den Bericht „Nehmt es als Erfrischung“ veröffentlichte und unsere Dienstleistung nannte, startete unser Raketentriebwerk die nächste Stufe.

Dazu mussten wir nichts machen. Zuerst kontaktierte uns Telepolis / Heise Online – hier versuchten wir die IT-Security Vergangenheit und Zeitungsartikel über WLAN Sicherheit dazu zu nutzen eine glaubhafte Story zu präsentieren. Das klappte dann auch soweit. Der Redakteur rief bei uns am 02.04.2013 an. Der Artikel erschien am 03.04.2013.

Jetzt ging die Sache richtig los. Am 03.04.2013 19 Uhr kopierte Focus Online die Meldung um 19 Uhr von Heise. Nach einem Telefonat mit Meedia.de folgte auch dort ein Artikel. Die in der Schweiz ansässige Werbewoche übernahm am 03.04.2013 den Bericht direkt von Meedia.de. Die Stille Post ging also immer weiter.

Am Abend des 03.04.2013 wechselten wir die Profilbilder von Oliver Bienkowski auf unserer Agenturseite, bei Twitter, Xing und Facebook gegen ein gemeinsames Satire Foto von Martin Sonneborn ( Titanic ) und Oliver Bienkowski aus. Martin Sonneborn hat mit der Aktion nichts zu tun, es ist nur ein Foto das beim Besuch seiner Show Satire & Krawall in Düsseldorf entstanden ist.

Nun schalteten wir die nächste Raketenstufe. Unsere Behauptung am 04.04.2013:

Wir beschäftigen Obdachlose die den ganzen Tag World of Warcraft Gold farmen, auf Facebook Profile klicken und bei Twitter Nachrichten schreiben. Shitstorms organisieren und gewitzte Kommentare hinterlassen.

Am 04.04.2013 fiel Horizont.net auf das erst einmal ein wenig Satire durchklingt und es ein Foto von Martin Sonneborn und Oliver Bienkowski auf der Homepage gibt.

An diesem Tag gaben wir auch der Sueddeutschen Zeitung ein Interview das am 05.04.2013 auf Seite 1 im Feuilleton erscheint. Gute Sache, 68.000 Euro Image und Markenwerbung gespart – so viel kostet eine Seite Werbung in der Süddeutschen Zeitung.

Am Abend des 04.04.2013 fuhren wir mit Gebäck und einem Schild mit der Aufschrift „580.000 Obdachlose sind eindeutig zu viel!“ zur Düsseldorfer Bahnhofsmission. Hier verteilten wir schon im Dezember 2012 selbst gebackene Kekse. Wir schossen das Foto vor der Bahnhofsmission.


Nun veröffentlichen wir in der Nacht des 05.04.2013 vor der logistischen Auslieferung aller Zeitungen die Auflösung auf unserer Homepage.

Allen interessierten Lesern der Zeitungsberichte wird beim Besuch unserer Webseiten die Auflösung präsentiert.

Wir bedanken uns bei allen Medienverlagen und Onlineredaktionen das Sie dem Thema Obdachlosigkeit für kurze Zeit einen Platz in der Berichterstattung eingeräumt haben.

Presseberichte nach der Auflösung:

Presseberichte vor der Auflösung:

Followerwachstum bei Parteien. Klick auf das Bild um mehr zu erfahren.

Ihr Mitbewerber bricht ein Marketingversprechen ? Sie haben sich am Kakao eines Fast Food Restaurants verbrüht ? Sie sind sauer auf Ihren Handyanbieter?

Dann kaufen Sie einen Shitstorm.

Ein Shitstorm hilft besonders wenn Sie andere Menschen davon überzeugen wollen das hier ein Unrecht geschieht. Wir potenzieren Ihren Unmut und fluten bei
Facebook die Fanseiten mit Kommentaren und Likes. Wir halten uns hier streng an moralische Richtlinien. Wir garantieren die Anonymität unserer Auftraggeber.

Shitstorms definieren sich durch eine Skandal Skala. Je skandalöser desto leichter wird es sein mit einigen hundert Kommentaren weitere Menschen zum kommentieren zu bringen. Und alles nimmt seinen Social Media Weg. Die zeitliche Nähe zum Ereignis, hilft auch die Aktion in die Medien zu heben.

Parallel zum Shitstorm lohnt sich meist ein virales Video zu produzieren, das die Gegenseite meist zu einer Reaktion nötigt. Auch hier kämpfen dann Bilder gegen Wörter – wobei das Video immer gewinnt. Ein gutes Video erhöht den Teilfaktor in sozialen Medien.

WICHTIG:
Wir nehmen nur Aufträge an – die unseren moralischen Richtlinien entsprechen. Ein Vorfall darf nie aus der Luft gegriffen sein. Wir verstehen uns als Sprachrohr des Unrechts. Es geht nicht darum gezielt Konkurrenten zu schädigen sondern Sachverhalte die leider bei einzelnen Personen untergehen auf ein anderes Kommunikations Level zu heben.

Fragen zum Thema Shitstorm?
Festnetz : 02131 / 52 456 43
Mobilfunk: 0163 / 71 666 23

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Alle unsere Kommentare sind in deutscher Sprache von deutschen Profilen.
Unser Shitstorm Pakete im Überblick:


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SHITSTORM L



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Für einen Shitstorm fahren wir auch mal durch Europa…

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